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Der in Asturien (Spanien) geborene und derzeit in Wien wohnende Cellist Gabriel Ureña hat bereits eine beeindruckende internationale Solistenkarriere vorzuweisen. Die Kritiker sehen in ihm „einen Musiker mit einem fundierten Einfühlungsvermögen, einer nachdenklichen Interpretation und einer intensiven Tonalität” („Ureña, das einsame Genie”, La Nueva España).

 

Unter seinen zahlreichen Preisen sind der erste Preis des Arquillos-Cello-Wettbewerbs von Jaén in der Kategorie der unter 16-Jährigen (2005), der erste Preis des Internationalen Kammermusik-Wettbewerbs „Ciudad de Manresa” (2007, das Ehrendiplom des Wettbewerbs von Caja Madrid als Mitglied des Schumann-Quintetts (2008) und der erste Preis des Arquillos-Cello-Wettbewerbs von Jaén in der Erwachsenenkategorie (2009) hervorzuheben.    

 

Seine musikalische Ausbildung begann Gabriel mit Covadonga Fernández Morán und setzte sie später unter der Leitung von Alexander Osokin, einem Moskauer Virtuosen, der ihn über lange Jahre hinweg als Mentor begleitete, am Konservatorium „Julían Orbón” in Avilés fort. Anschlieβend absolvierte er am Konservatorium von Oviedo unter der Anleitung von Mayte Andérez sein Bachelor, welches er im Jahre 2011 mit Auszeichnung im Fach Cello abschloss, verbunden mit der Verleihung des Preises „Ángel Muñiz Toca” für hervorragende Studienabschlüsse.  

 

Im Jahre 2012 wurde er an der Musikhochschule von Fiesole am Lehrstuhl von Natalia Gutman aufgenommen und erhielt für dieses Studium ein Maestro Abbado-Stipendium. Derzeit absolviert es einen Masterstudiengang am Konservatorium Wien unter der Leitung von Natalia Gutman. In all diesen Jahren hat er an Masterclasses unter der Leitung von Natalia Shakovskaya,  Ivan Monighetti, Amit Peled, Wolfgang Boettcher und Gary Hoffman teilgenommen.

 

Mit nur 19 Jahren erlangte er eine Stelle als Cello-Stimmführer am Orquesta Oviedo Filarmonía und wurde somit zum jüngsten festen Orchestermitglied Spaniens.  Seit seinem 15. Lebensjahr hat er parallel dazu seine Laufbahn als Solist entwickelt. Er hat mit bedeutenden Orchestern konzertiert und Rezitale in Spanien, Italien, Frankreich, in der Schweiz, in Deutschland, Norwegen und Österreich gegeben, wo er im letzten Jahr sein Debüt im Wiener Musikverein feierte.

 

Er hat Auftritte mit Musikern wie Leo Nucci, Edita Gruberoba, Ainhoa Arteta, Ruggero Raimondi, Anna Netrebko, Ilya Gringolts, Benjamin Schmid, dem Duo Labèque, Natalia Gutman und Midori vorzuweisen und hat u.a. im Auditorio Nacional von Madrid, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris, im Auditorio Príncipe Felipe von Oviedo und an der Wiener Staatsoper konzertiert.

 

Zu seinen Highlights der vergangenen Saison zählten u.a. zwei Rezitale im Seoul Arts Center (Südkorea), das Konzert für Cello und Orchester von Dvořak mit dem London City Orchestra in London sowie sein Debüt in zwei der bedeutendsten spanischen Konzerthäusern, dem Palau de la Música Catalana in Barcelona und dem Teatro de la Maestranza in Sevilla.

 

Für diese Spielzeit ist u.a. seine Rückkehr auf eine der bedeutendsten Bühnen geplant, nämlich die des Musikvereins in Wien.

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